Geistliche Impulse
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Jung: Große Veränderungen angestoßen

Bei der Einbringung der Vorlagen auf der Synodentagung in Worms erklärte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung, dass es ein Ziel des Reformprozesses bleiben müsse, eine „öffentliche und offene Kirche zu bleiben, die in vielfältiger Gestalt nah bei den Menschen“ bleibt. Jung warb für stärkere regionale Kooperationen, um die „uns anvertrauten Ressourcen“ besser einzusetzen als bisher. Nach Ansicht Jungs sollen „personelle und gebäudliche Konzentrationen sowie eine gute unterstützende Verwaltung ermöglichen, Gott zu feiern, Glauben in Gemeinschaft zu leben und Räume zu eröffnen, um neue Formen und Schwerpunkte in der Kommunikation des Evangeliums zu erproben“. Ihm sei bewusst, „dass damit große Veränderungen angestoßen werden, die auch ihre Zeit brauchen“.

Konzentrationsprozess vor allem bei Gemeindehäusern

Die Vorlage zu den Gebäuden setzt zunächst bei den 1.200 Kirchen und sakralen Versammlungsstätten an. Sie geht bis 2030 von einer Reduktion dieser Räume von höchstens zehn Prozent aus. 90 Prozent der Kirchen sind denkmalgeschützt. Um langfristig auf die erforderliche Einsparung zu kommen, sieht „ekhn2030“ die stärksten Einschnitte deshalb bei den rund 900 Gemeindehäusern vor, von denen viele funktional und ökologisch sanierungsbedürftig sind. Um zu nennenswerten Einsparungen zu kommen, müsste etwa jedes zweite aus der gesamtkirchlichen Finanz-Unterstützung genommen werden. Zugleich sieht das Papier die gemeinsame Nutzung von Versammlungsflächen im Nachbarschaftsraum etwa mit Kommunen, ökumenischen oder zivilgesellschaftlichen Partnern vor. Änderungen soll es auch bei den etwa 390 Gebäuden für evangelische Kindertagesstätten geben. Die Baulasten sollen bis zum Ende des Jahrzehnts sämtlich in kommunale Verantwortung übergeben werden.

Anreiz zur Kooperation vor Ort in der Debatte

„ekhn2030“ schlägt zugleich vor, dass die Kirchengemeinden stärker kooperieren sollen. Im Blick sind dabei regionale Vernetzungen der Gemeinden untereinander und mit ökumenischen, kommunalen und anderen zivilgesellschaftlichen Partnern. Es geht nach Worten des Entwurfs „um eine Organisation des sozialen Nahraums, die in geistlicher Hinsicht eine Kirche für und mit anderen stärken und ermöglichen soll“.

Die gesamte Debatte ist hier nachzuverfolgen
https://youtu.be/gI2Qy1vHcsQ

Mehr Informationen zum Zukunftsprozess ekhn2030:
https://unsere.ekhn.de/themen/ekhn2030.ht ml

Dekanat Bad Homburg Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Dekanat Bad Homburg

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