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Samstag ist Anstoß für den Stadiongottesdienst zur Fußball-WM

Am Samstag wird es bei der Fußball-WM ernst für die deutsche Mannschaft. Gut, dass die Kirchen dann zum „Doppel(S)pass“ in die Commerzbank-Arena einladen. Wenn die Nationalmannschaft am 23. Juni im russischen ... Mehr dazu ...

"Ein Freund, ein guter Freund"

„Die drei von der Tankstelle“ kam vor fast 90 Jahren in die Kinos. Drei Freunde gehen durch dick und dünn. Kein Geld. Alle drei lieben die gleiche Frau. Schließlich kommen sie singend zum Schluss: „Ein Freund, ... Mehr dazu ...
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So waren acht „Hummeln“ der Einladung des Dekanats Hochtaunus gefolgt und sprachen mit den fast 80 Interessierten, Beschäftigten und Entscheidungsträgern aus Kirchengemeinden und Kitas aus dem Dekanat Hochtaunus. In themenbezogenen Gesprächsgruppen wurde zum Beispiel über die Rolle einer zukünftigen GüT-Geschäftsführung, die Folgen für die Kirchengemeinden oder über die Beteiligung der Mitarbeitenden diskutiert. Dabei sprachen die Fachleute über die Auswirkungen der GüT in ihrem Arbeitsalltag und beantworteten Fragen zur Struktur der gemeindeübergreifenden Trägerschaft in ihren Dekanaten. Darüber hinaus wurden kritische Anmerkungen, Anregungen und Bedenken zum Prozess besprochen und dokumentiert. Sie sollen in den Prozess zur Errichtung einer GüT im Dekanat Hochtaunus einfließen. Dieser Prozess wird seit Oktober 2017 von einer Steuerungsgruppe begleitet, der neben Pfarrpersonen und Kitaleitungen auch eine Kirchenvorsteherin und Mitglieder des Dekanatssynodalvorstands angehören. Außerdem arbeitet die Steuerungsgruppe an einem Konzept für die geplante GüT, in das auch die Resultate der Dialogveranstaltung einfließen und welches voraussichtlich im Frühjahr 2019 der Dekanatssynode zur Verabschiedung vorgelegt werden wird.
Im Dekanat Hochtaunus unterhalten 14 Kirchengemeinden insgesamt 15 Kitas. Die geplante GüT soll die Kirchenvorstände und Pfarrpersonen dieser Kirchengemeinden von Verwaltungsaufgaben entlasten und Freiraum für die religionspädagogische Arbeit schaffen. Alle 14 Kirchengemeinden haben sich an der Dialogveranstaltung beteiligt. In den folgenden Monaten möchten Dekan Michael Tönges-Braungart und Präses Peter Vollrath-Kühne diesen Kirchengemeinden ihren Besuch einer Kirchenvorstandssitzung anbieten, um für Fragen des Kirchenvorstands zur GüT zur Verfügung zu stehen. „Wenn eine GüT mehrheitlich nicht befürwortet werden sollte, wird es auch keine GüT geben“, erläuterte Dekan Tönges-Braungart am Ende der Veranstaltung. Nur wenn eine bestimmte Anzahl der Kirchengemeinde mit Kita einer GüT beitrete, könne eine GüT ihre Arbeit aufnehmen. Ansonsten sei eine gemeindeübergreifende Trägerschaft nicht zu finanzieren.

Dekanat Bad Homburg Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Dekanat Bad Homburg