Geistliche Impulse
Die Herrnhuter Tageslosung

Ferien! Zeit für die Sommerkirchen im Hochtaunus!

Sommerferien – was für ein wunderbares Wort. Sechs Wochen lang ist der Takt auch im Hochtaunus ein anderer. Vor Schülerinnen und Schülern dehnt sich ein langer Sommer voller Zeit für Freunde, Urlaub, Chillen und ... Mehr dazu ...

Mutig, stark, beherzt - mitmachen beim Kirchentag in Hannover!

Der Kirchentag kehrt zurück an seinen Gründungsort: vom 30. April bis 4. Mai 2025 findet der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag wieder in Hannover statt. Und das bereits zum fünften Mal. Kirchentag ist einmalig: Ein ... Mehr dazu ...

Macht Gott auch mal Urlaub?

Es sind Sommerferien und (fast) alle sind im Urlaub oder auf dem Weg dahin oder fast im Urlaub. Unsere stellvertretende Dekanin Claudia Biester macht sich Gedanken, ob Gott eigentlich auch manchmal weg ist. Oder hat er ... Mehr dazu ...

Hochtaunus spendenfreudig – Kollekten für Brot für die Welt legten 2023 zu

Ob zu Erntedank oder zu Weihnachten, die Kollekten der Gottesdienste für Brot für die Welt haben nicht nur Tradition, sie sind auch wesentlicher Beitrag für die Arbeit des Hilfsdienstes der Evangelischen Kirchen in ... Mehr dazu ...

Auf und davon – auf Sommerfreizeit mit der evangelischen Jugend Hochtaunus

Auch in diesem Sommer können Kinder und Jugendliche aus dem Hochtaunus in den Sommerferien mit der evangelischen Jugend auf Tour gehen. Die gute Nachricht lautet: Es gibt noch Plätze und es ist für alle was dabei. ... Mehr dazu ...

Pilgern rund um Oberursel - die ökumenische Nachtpilgertour

Zu einer Neuauflage des sehr erfolgreichen Nachtpilgerns im Nachbarschaftsraum Oberursel-Steinbach lädt der Ökumenische Arbeitskreis ein. Los geht es am Freitag, dem 16. August, um 21:30 Uhr an der ev. Kirche in ... Mehr dazu ...

Was fehlt, wenn Gott fehlt?

Am 6. September 2024 um 19:30 Uhr ist Christiane Tietz - Kandidatin für das Amt der Kirchenpräsidentin - mit ihrem Vortrag "Was fehlt, wenn Gott fehlt" zu Gast in der Kirchengemeinde Ober-Eschbach - Ober-Erlenbach. ... Mehr dazu ...

Kurz mal hinhören ...

Es gibt sie, die Momente des Innhaltens und Mitdenkens, die guten Gedanken, die Denkanstöße, die Impulse zum Nachdenken. Manchmal kommen sie zwischen Popmusik und Nachrichten aus dem Radion und kringeln sich durch das ... Mehr dazu ...

14 Hospizbegleiter*innen entsendet

Am 25. Juni wurden 14 Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter für den Hochtaunuskreis, Bad Homburg, Friedrichsdort und Oberursel nach Abschluss ihrer Ausbildung in einem festlichen Gottesdienst in St. Bonifatius in ... Mehr dazu ...

Pilgern rund um Oberursel - die ökumenische Nachtpilgertour

Zu einer Neuauflage des sehr erfolgreichen Nachtpilgerns im Nachbarschaftsraum Oberursel-Steinbach lädt der Ökumenische Arbeitskreis ein. Los geht es am Freitag, dem 16. August, um 21:30 Uhr an der ev. Kirche in ... Mehr dazu ...

Was fehlt, wenn Gott fehlt?

Am 6. September 2024 um 19:30 Uhr ist Christiane Tietz - Kandidatin für das Amt der Kirchenpräsidentin - mit ihrem Vortrag "Was fehlt, wenn Gott fehlt" zu Gast in der Kirchengemeinde Ober-Eschbach - Ober-Erlenbach. ... Mehr dazu ...
Weitere Informationen zum Umgang der EKHN mit sexualisierter Gewalt ...close  [close]

Evangelische Kirche und Prävention


Wie geht die evangelische Kirche mit dem Thema sexualisierte Gewalt um? Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sexualisierte Gewalt bereits seit 2010 zu einem Schwerpunkt ihrer Präventionsarbeit gemacht. Auslöser waren damals Hinweise Betroffener im Zuge der Debatte um sexualisierte Übergriffe in der katholischen Kirche. Die EKHN reagierte unmittelbar, als sich auch bei der EKHN Betroffene meldeten. Es wurden neben den Gleichstellungsbeauftragten weitere konkrete Ansprechpartnerinnen und -partner benannt. Seitdem wurde die Präventions- und Aufarbeitungsarbeit in der EKHN kontinuierlich weiterentwickelt und verstärkt. Sie reicht von Informationen in „leichter Sprache“ bis hin zu einem umfassenden Gewaltpräventions-Gesetz.

Präventions-Gesetz setzt Standards


Ein wichtiger Schritt war die Verabschiedung des Gewaltpräventions-Gesetzes von 2020. Es fasst viele Einzelmaßnahmen zusammen und definiert unter anderem klare Standards zu verpflichtenden Schutzkonzepten in kirchlichen Einrichtungen. Es stellt zudem verbindliche Verhaltensanforderungen an Haupt- und Ehrenamtliche, wie zum Beispiel ein Distanz- und Abstinenzgebot in besonderen Macht- und Vertrauensverhältnissen und bei besonderen Abhängigkeiten. Verbindlich werden darin neben der Prävention auch Intervention und Aufarbeitung festgelegt.

Hilfe und Strafverfolgung in der EKHN


Betroffenen, die sich wegen sexualisierter Gewalt melden, half die EKHN von Anfang an individuell und unbürokratisch, etwa bei der Finanzierung möglicher Therapiekosten. In Absprache mit den Betroffenen wurde Anzeige erstattet oder aber, wenn wegen der Verjährung keine staatliche Ermittlung durchgeführt wurde, bei öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen ein disziplinarrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Oktober 2022 hat in Hessen-Nassau nun auch eine unabhängige Anerkennungskommission ihre Arbeit aufgenommen. Die EKHN hat sich zudem an der umfassenden Aufarbeitungsstudie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt. Außerdem finanziert die EKHN eine wissenschaftliche Vorstudie über “strukturelle Begünstigungen von sexualisierter Gewalt“ in der Kirche mit, die durch die Humboldt-Universität Berlin erarbeitet wird. Nach wie vor gilt. In Hessen-Nassau werden Beschuldigungen wegen sexualisierter Gewalt umgehend an die Staatsanwaltschaft weitergegeben - sofern die Betroffenen zustimmen.


Einbezug Betroffener von Anfang an


In der EKHN prägen die Erfahrungen durch die Aufarbeitung der Schicksale von Kindern in evangelischen Heimen die Begleitung von Betroffenen sexualisierter Gewalt. Hier leistete die EKHN vor allem mit dem Einbezug Betroffener von Anfang an Pionierarbeit. Diese Ansätze waren bundesweit wegweisend und flossen auch in den Aktionsplan der EKD gegen sexualisierte Gewalt ein. Im Jahr 2023 nahm die multiprofessionell besetzte Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt ihre Arbeit auf. Sie ist direkt dem Kirchenpräsidenten zugeordnet. In ihr werden vorhandene Stellenressourcen gebündelt und aufgestockt. Wichtiges Mitglied ist der Betroffenenvertreter, der die Sichtweisen und Anliegen Betroffener in die Arbeit einbringt.

Zahlen in Hessen-Nassau

Nach aktuellem Kenntnisstand (März 2023) haben sich in der EKHN, die aktuell rund 1,4 Millionen Mitglieder hat, seit dem Gründungsjahr 1947 bis heute 80 Verdachtsfälle ergeben, bei denen die Befürchtung bestand, dass Menschen im Bereich der EKHN Opfer sexualisierter Gewalt wurden. Davon haben sich 42 Fälle gegen Pfarrpersonen gerichtet. 24 Meldungen in Zusammenhang mit Pfarrpersonen wurden als nachgewiesen oder zumindest sehr wahrscheinlich eingestuft. Enthalen in der Gesamtzahl von 80 Verdachtsfällen sind ebenfalls Vorkommnisse aus Heimen in evangelischer Trägerschaft enthalten, von denen ein Großteil in die Zeit vor 1975 fällt. Im Fokus steht in der EKHN insgesamt nicht nur die Rolle von Pfarrpersonen, sondern ebenso die von pädagogischem Fachpersonal, weiteren kirchlichen Berufsgruppen oder auch den zahlreichen ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Präventionsbeauftragte des Dekanats Hochtaunus

Das Dekanat Hochtaunus hat mit Stephanie Schild zwei Präventionsbeauftragte auf Dekanatsebene, die bei Verdachtsfällen kontaktiert werden kann. Ein Notfallteam bearbeitet konkrete Verdachtsfälle stets vertraulich und umsichtig. Das Präventionskonzept wird derzeit an die neuen Erkenntnisse angepasst.

Die Präventionsbeauftragte können Sie so erreichen:

Stephanie Schild
06081-9857416
stephanie.schild (at) ekhn (dot) de

Internetseite der Landeskirche "Null Toleranz bei Gewalt":
https://www.ekhn.de/ueber-uns/null-toleranz-bei-gewalt.html

Dekanat Bad Homburg Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Dekanat Bad Homburg

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