Geistliche Impulse
Die Herrnhuter Tageslosung

Kirchenpräsident: Hessen und Rheinland-Pfalz sollen Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung hat am Samstag an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer ... Mehr dazu ...

Evangelische Kirche läutet „digitalen Herbst“ ein

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) läutet einen „digitalen Herbst“ ein. Insgesamt drei große Online-Veranstaltungen sollen ab September neue Erfahrungen bündeln und Impulse für die praktische ... Mehr dazu ...

Zu Erntedank: Konfis backen trotz Corona „5000 Brote für die Welt“

Zum Erntedanktag am bevorstehenden Sonntag, 4. Oktober 2020, wird die Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mit einem Gottesdienst um 10.30 Uhr im ... Mehr dazu ...

30 Jahre Einheit: Ost und West im Gottesdienst vereint

Anlässlich des 30. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober feiern die evangelische Marienstiftsgemeinde aus Lich in Hessen und die Kirchengemeinde Walldorf in Thüringen einen gemeinsamen ... Mehr dazu ...

Tango tanzen im Keller

Gertraud tanzt alleine Tango im Keller. Anja tanzt sich die Seele aus dem Leib. Auch alleine. Die Frauen erzählen das in der Swagat-Gruppe meiner indischen Kirchengemeinde in Neu Delhi. Schon über 170 Tage Lockdown. ... Mehr dazu ...

16 Hospizhelfer*innen beginnen ihren Dienst

16 ehrenamtliche Hospizhelfer*innen wurden Ende August in Bad Homburg/Ober-Erlenbach in einer feierlichen Andacht in ihre neue Aufgabe entsandt. In Zukunft werden sie sterbende Menschen zu Hause oder in stationären ... Mehr dazu ...

Digitaler Impuls aus Arnoldshain

"Lust auf einen Podcast-Impuls? Jeden Sonntag nehme ich mir die zugehörige Bibelstelle vor, erzähle sie meistens kurz nach und frage, was kann uns das heute sagen", beschreibt die Autorin der Podcasts, Rosi ... Mehr dazu ...

Konfirmanden spenden 1111 Euro für Kinderhospiz

Wie bereits die Jahrgänge zuvor haben sich auch in diesem Jahr die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Stierstadt und Weißkirchen überlegt, wen sie anlässlich ihres Festtages mit ... Mehr dazu ...

Gottesdienst im Wald und im Internet

"Für alle, die nicht an unserem Waldgottesdienst teilnehmen konnten und für alle, die sich gerne erinnern, gibt es einen Zusammenschnitt unseres Sommerspecials", freut sich der Steinbacher Pfarrer Herbert Lüdtke. Mit ... Mehr dazu ...
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Digitale Feiern sollen bleiben
Die große Mehrheit der Online-Gottesdienstbesuchenden möchte auf die neue Form des Gottesdienstes nicht mehr verzichten. So hatten 65,4 Prozent aller Befragten auch nach Ende des Lockdowns weiterhin an digitalen Feiern teilgenommen. Eine besonders hohe Zustimmung findet diese Gottesdienstform in der Altersgruppe der 41- bis 60-Jährigen. Viele Teilnehmende an Online-Gottesdiensten nutzten dieses Angebot intensiv und regelmäßig: Mehr als 80 Prozent der Befragten hatten mindestens vier Online-Gottesdienste besucht, 32,7 Prozent waren mindestens zehn Mal dabei. Dabei hatten 66,7 Prozent der Befragten vor Corona keine Erfahrung mit digitalen Gottesdiensten. Nur 2,8 Prozent nahmen schon vorher regelmäßig an Online-Gottesdiensten teil.

Online in Kirche nicht mehr wegzudenken
„Die Studie zeigt deutlich, dass die Online-Kommunikation auch im gottesdienstlichen Kernbereich der Kirchen nach Corona nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Digitalisierungs-Experte Prof. Dr. Holger Sievert von der Hochschule Macromedia (Köln), wissenschaftlicher Begleiter der Studie. Besonders erfreulich im Sinne digitaler Teilhabe sei, dass diese Entwicklung auch für höhere Altersgruppen gelte. „Daraus ergibt sich die Frage, was diese Momentaufnahme für das Verhältnis von Online- und Präsenzangeboten bedeutet und wie dieses Miteinander in Zukunft weiterentwickelt werden soll“, erklärte Sievert.

Kirchenpräsident: Überraschend hohe Akzeptanz

Nach Worten des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung zeige die Studie eine „überraschend hohe Akzeptanz“ von digitalen Formaten in der Verkündigung. „Das macht Mut, auch über die Corona-Krise hinaus daran weiterzuarbeiten. Oft werden dabei auch neue kreative Wege gegangen. Um in den digitalen Medien Resonanz zu finden, ist es besonders wichtig in Form und Sprache viel stärker auf Menschen zuzugehen. Das ist eine große Chance für die Kirche.“ Nach Ansicht Jungs werde es in Zukunft vor allem darum gehen, in der Kirche „eine neue Balance zwischen persönlicher Begegnung und elektronischer Kommunikation zu finden“.

Aktive Teilnahme
Die meisten Befragten (60,5 Prozent) schauen die digitalen Gottesdienste allein, zeigt die Studie weiter. Während sich knapp ein Viertel der Teilnehmenden im Gottesdienst aktiv einbringen konnte (etwa durch Fürbitten, über einen YouTube-Chat oder per E-Mail), erlebten etwas mehr als drei Fünftel während des Gottesdienstes keine Interaktion. Insgesamt fühlten sich die meisten wohl im Online-Gottesdienst: viele beschreiben die Atmosphäre vor allem als freundlich (68,2 Prozent), ermutigend (53,0 Prozent), einladend (49,5 Prozent), herzlich (38,3 Prozent) und lebensnah (34,6 Prozent). Nur sehr wenige erlebten eine distanzierte oder gar kühle Atmosphäre. Als Hauptinformationsquelle über das Online-Gottesdienstangebot gaben 59,9 Prozent der Befragten das Pfarramt der eigenen Gemeinde an, gefolgt von Social Media (31,8 Prozent).

Zukunftsaussichten
Für die Zukunft wünschen sich die Befragten zu 82,8 Prozent regelmäßige Online-Gottesdienste auch dann, wenn Präsenz-Veranstaltungen wieder in vollem Umfang möglich sind. Die Gottesdienste sollten unter 45 Minuten lang sein und eine Mischung aus moderner und klassischer Musik enthalten. Zwar präferieren 40 Prozent der Teilnehmenden eine Live-Ausstrahlung gegenüber einer Aufzeichnung, aber die große Mehrheit von knapp 80 Prozent ist auch mit einem aufgezeichneten Online-Gottesdienst zufrieden. Bei der Frage nach dem passenden Raum bevorzugt mehr als die Hälfte (61,5%) der Befragten einen „sakralen Kirchraum“. 38,5 Prozent der Befragten wünschen sich, interaktiv am Gottesdienst beteiligt zu werden, während knapp die Hälfte der Befragten mit dem reinen Zuschauen zufrieden ist.

Hintergrund
An der von den Landeskirchen Baden und Württemberg initiierten Online-Befragung, der sich die Landeskirchen Hannover, Hessen und Nassau sowie die Evangelische Kirche im Rheinland anschlossen, beteiligten sich von Mai bis Juli 2020 insgesamt 4.767 Menschen online. Die Studie unter dem Titel „Rezipiententypologie evangelischer Online-Gottesdienstbesucher*innen während und nach der Corona-Krise“ wurde gefördert durch den Digitalinnovationsfond der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); weitere Auswertungen werden folgen. Teilnehmende aus städtischen Regionen (50,5 Prozent) und aus ländlichen Regionen (46,9 Prozent) waren ausgewogen vertreten. Mit 61,9 Prozent nahmen mehr Frauen an der Befragung teil als Männer (37,7 Prozent). Rund 60 Prozent sind zwischen 31 und 60 Jahre alt, wobei die 51-60jährigen mit 31,0 Prozent die stärkste Gruppe darstellen, gefolgt von den 41-50jährigen (18,4 Prozent).

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse findet sich unter:
http://www.ekir.de/url/Nkw

Dekanat Bad Homburg Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Dekanat Bad Homburg

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