Geistliche Impulse
Die Herrnhuter Tageslosung

Mitgliedervollversammlung aller MAVen im Dekanat Hochtaunus: Fusion und Mav-Wahlen 2020

Am 29. Oktober 2019 sind alle Mitarbeitenden kirchlicher und diakonischer Einrichtungen aus dem gesamten Dekanat Hochtaunus zur Mitgliedervollversammlung in die Heilig-Geist-Kirche in Oberursel (Dornbachstraße 45 ) herzlich eingeladen!

Absichtserklärung Fusion MAV Bad Homburg/Ost und Bad Homburg/West

Bereits vor der Fusion der beiden ehemaligen Dekanate Usingen und Bad Homburg zum Dekanat Hochtaunus im Januar 2006 bestanden im Dekanat Bad Homburg zwei Mitarbeitervertretungen: Die auch noch heute existierenden MAVen Bad Homburg/Ost und Bad Homburg/West. Im Usinger Land dagegen gibt es seit einigen Jahren überhaupt keine Mitarbeitervertretung mehr, da bei der letzten MAV-Wahl nicht genug Kandidierende zur Verfügung gestanden haben.

Ärztliche Bescheinigung bereits am ersten Tag der Erkrankung?

Kann der Arbeitgeber eigentlich bereits am ersten Krankheitstag von einem Mitarbeitenden ein ärztliches Attest fordern? Ja, das kann er - allerdings nur in Einzelfällen. Eine Regelung, die immer und von allen Mitarbeitenden die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung bereits am ersten Krankheitstag fordert, ist ungültig und widerspricht Paragraph 44 der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDO). KDO im Internet ...

"GüT": Abordnung von Mitarbeitenden und Übertragung von Stellenanteilen

2020 wird im Evangelischen Dekanat Hochtaunus eine sogenannte „GüT“ (gemeindeübergreifende Kita-Trägerschaft) eingeführt. Dies bedeutet, dass die Trägerschaft einiger Kitas von der jeweiligen Kirchengemeinde an das Dekanat übertragen wird. Ab dem 1. Januar 2020 wird eine zentrale Geschäftsstelle die Verwaltungsarbeit für die zunächst sieben Kitas mit 29 Kitagruppen aus dem Vordertaunus übernehmen. Mit dabei sind die Kitas der Auferstehungs-, Kreuzkirchen und Versöhnungsgemeinde in Oberursel. In Bad Homburg beteiligen sich die Christus- und die Erlöserkirche an der GüT. Hinzu kommen zudem Steinbach und Friedrichsdorf.
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Die Kosten der Geschäftsstelle werden in den ersten zwei Jahren zu hohen Anteilen von der Landeskirche übernommen. Ziel der gemeinsamen Trägerschaft ist die Entlastung der Kirchenvorstände und Pfarrpersonen beim Betrieb einer Kita durch eine zentrale Steuerung, Organisation und Verwaltung. Außerdem sollen sich die Kitas bei personellen Engpässen wechselseitig aushelfen können.

In der Mitarbeiterschaft scheint es bezüglich der GüT insbesondere Unsicherheiten zu zwei Frage zu geben: Kann ich als Erzieher/in kurzfristig in eine andere Einrichtung versetzt werden? Welche Folgen hat die GüT für meinen Stellenanteil als Küster, Verwaltungskraft etc., wenn ich bislang einige Wochenarbeitsstunden für die Kita gearbeitet habe?

Antworten zu diesen Fragen gibt es im GüT-Konzept des Dekanats von 2019:
Unter Punkt 4.4. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ heißt es:

• Eine Abordnung oder Versetzung ist mit Zustimmung der Mitarbeitenden und der betroffenen KiTa-Leitungen möglich (KDO §10). Die MAV hat ein Mitbestimmungsrecht nach § 37 MAVG.

• Bei einem Wegfall der Einsatzmöglichkeit am vereinbarten Ort wird der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter nach Möglichkeit ein anderer Einsatz innerhalb der Dekanatsträgerschaft angeboten. Die Rechte des KiTa-Personalausschusses als Besetzungsgremium bleiben unberührt.

• Mittelfristig soll geprüft werden, ob KiTa-übergreifende Stellen mit besonderem inhaltlichem Schwerpunkt eingerichtet werden können, ob Stellen mit Vertretungsaufgaben (Springerfunktion) geschaffen und/oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Vertretungsaufgaben beauftragt werden können.

• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen ein Stellenanteil auf die örtliche Kirchengemeinde entfällt (bspw. bei Reinigungs-, Hauswirtschafts- und Hausmeisterstellen), bleiben mit ihrem gesamten Beschäftigungsumfang bei der örtlichen Kirchengemeinde angestellt. Die KiTa-Leitung führt für den KiTa-Stellenanteil der/des Mitarbeitenden die laufende Dienst- und Fachaufsicht. Es erfolgt ein finanzieller Ausgleich.

• §23 des Kündigungsschutzgesetzes findet in den an der GüT beteiligten Kirchengemeinden keine Anwendung.

Der letzte Punkt bezieht sich auf der Recht der Kündigungsschutzklage von Mitarbeitenden im Fall einer Kündigung oder Änderungskündigung (z.B. Stundenreduzierung). §23 des deutschen Arbeitsrechts sieht vor, das nur Mitarbeitende in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten das Recht zu einer Kündigungsschutzklage haben. Das Konzept der GüT verzichtet darauf und räumt auch Mitarbeitenden in Einrichtungen/Betrieben mit weniger als 10 Beschäftigten das Recht zur Kündigungsschutzklage ein!

Falls zu diesen Fragen weiterhin Unklarheiten bestehen, beraten wir Sie gerne. Bitte rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail.

Aktualisierung Sonderzahlungsregelung

Die Sonderzahlungsregelung ("Weihnachtsgeld") wurde vereinfacht. Beim (innerkirchlichen) Wechsel des Arbeitgebers behält die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter einen Anspruch gegen den bisherigen Arbeitgeber und erlangt einen beim neuen Arbeitgeber - jeweils auf die Monate der Beschäftigungsdauer bezogen.

Gehaltsmitteilung lesen - wie geht das?

Wenn es irgendwelche Veränderungen gibt, die das Gehalt der Angestellten betreffen, versendet die EKHN eine aktualisierte Gehaltsmitteilung. (Veränderungen können z.B. eine Gehaltserhöhung oder auch geänderte Beitragssätze in der gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung sein.) Auf dieser Gehaltsabrechnung gibt es jede Menge Abkürzungen, die nur den wenigsten geläufig sind. Erfahren Sie hier, was diese Kürzel bedeuten ...
Abkürzungen_Gehaltsmitteilung1.pdf (74,92 KB)
Abkürzungen_Gehaltsmitteilung2.pdf (72,54 KB)

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