Geistliche Impulse
Die Herrnhuter Tageslosung
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So wird zum Beispiel den Teilnehmenden empfohlen, eine Schutzmaske zutragen. Auf das gemeinsame Singen soll verzichtet werde. Der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Menschen, die nicht zusammen in einem Haushalt leben, muss unbedingt eingehalten werden. Um Infektionswege nachverfolgen zu können, müssen Wege gefunden werden, unter Beachtung des Datenschutzes, die Namen und Kontaktdaten der Teilnehmenden festzuhalten.
Jede Kirchengemeinde muss für öffentliche Gottesdienste ein eigenes Schutzkonzept entwickeln, das die besonderen Gegebenheiten in den einzelnen Kirchräumen berücksichtigt. Der jeweilige Kirchenvorstand ist für die Umsetzung des Konzepts und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen verantwortlich.
Es gibt in den 31 evangelischen Gemeinden im Hochtaunus sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Bedingungen, die bei der Wiederöffnung der Kirchen eine Rolle spielen. Jede Kirchengemeinde muss vor Ort prüfen, ob sie so Gottesdienst feiern will und kann oder ob sie vorerst alternative Möglichkeiten nutzt. Vor dem 10. Mai werden wahrscheinlich in den evangelischen Kirchengemeinden im Hochtaunus nur vereinzelt Gottesdienste mit Publikum in Kirchräumen gefeiert werden.
„Es ist mehr als verständlich, dass sich die Menschen nach Normalität sehnen. Der Gottesdienstbesuch ist ein wichtiges und verlässliches Ritual, das für Geborgenheit und Gemeinschaft steht“, so Dekan Michael Tönges-Braungart. „Der Schutz der Menschen vor Ansteckung erscheint uns aber zurzeit wichtiger, als das sofortige Feiern von Gottesdiensten in unseren Kirchen. Außer in den gottesdienstlichen Angeboten bleiben Pfarrerinnen und Pfarrer für die Menschen erreichbar, und sei es per Telefon. Egal ob digital oder analog – immer von Mensch zu Mensch!“